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Schnelligkeit
Schnelligkeit ist die Fähigkeit, zyklische und/oder azyklische Bewegungen bei unterschiedlichen Widerständen mit möglichst hoher Geschwindigkeit durchzuführen.
Bedeutungen für den Golfsport:
Die Schnelligkeit, mit der der Schlägerkopf den Ball trifft, ist bekanntermaßen für die Weite des Ballflugs von entscheidender Bedeutung.
Die Schnelligkeit beim Golf-Schwung wird beeinflusst durch das technische Leistungsvermögen, das es erlaubt, das Schnelligkeitsvermögen des neuromuskulären Systems optimal umzusetzen, aber auch durch die Schnelligkeit der Muskelkontraktion des Sportlers.
Trainingsprinzipien:
Schnelligkeit ist in hohem Maße anlagebedingt und dadurch nur begrenzt trainierbar. Sie ist abhängig von der Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur, also von der Faserzusammensetzung. Diese ist überwiegend genetisch vorgegeben. Schnelle Sportler werden "geboren", ein weiteres Training führt zur Optimierung des Potentials.
Man kann nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft keine schnell kontrahierenden Muskelfasern dazu gewinnen, aber man kann sie durchaus durch falsches Training (intensive Ausdauerbelastung des jeweiligen Muskels) und auch durch Energiemangel während des Trainings und unmittelbar danach (besonders Kohlenhydratmangel, Glykogen; s. Ernährungsteil) verlieren, der prozentuale Anteil langsam kontrahierender Fasern steigt dann an.
Möchte man die beschriebenen positiven Eigenschaften im Schnelligkeitsbereich fördern, bieten sich folgende trainingsmethodische Vorgehensweisen an:
-Schnellzyklische Bewegungsausführungen mit niedrigen bis mittleren Widerständen (20 bis 35%)
-Einsatz erleichterter Bedingungen, die eine erhöhte Bewegungsschnelligkeit ermöglichen, die Abschwungbewegung darf in ihrer Geschwindigkeit hierbei nicht aufgrund eintretender Ermüdung absinken. Sollte dies der Fall sein, muss sofort eine Pause von mindestens 5 Minuten oder der Abbruch der Übungseinheit erfolgen.
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